Umzug und Strom

Wenn ein Umzug ansteht, gibt es vieles zu bedenken. Unter anderem ist die Versorgung mit Strom ein wichtiger Punkt. Die Frage, ob der alte Liefervertrag mitgenommen werden kann, ergibt sich aus den Vertragsbedingungen und dem neuen Wohnort. Nicht jeder Anbieter liefert in jede Region. Die Mitnahme des alten Vertrages lohnt sich nur dann, wenn er zu günstigen Konditionen abgeschlossen wurde. Anderenfalls lohnt es sich darüber nachzudenken, einen anderen Versorger mit der Belieferung von Strom zu beauftragen.

Stromkosten senken durch Wechsel des Stromanbieters

Wer nichts unternimmt, zahlt unter Umständen sehr hohe Energiekosten. Wenn kein Liefervertrag mit einem Energieversorger besteht, wird der Kunde in der neuen Wohnung zum Grundversorgungstarif des örtlichen Stromunternehmens beliefert. Bei diesem Tarif sind die Kosten pro Kilowattstunde aber regelmäßig viel höher als bei den Angeboten anderer Unternehmen. Schon aus diesem Grund sollte sich jeder Verbraucher über die Möglichkeiten informieren, wie bei einem Umzug die hohen Kosten für Strom im Griff behalten werden können.

Kündigungsklauseln beachten

Zunächst einmal ist der bisherige Stromliefervertrag zu beachten. Wer einen normalen Liefervertrag beim örtlichen Versorger hat, kann diesen bei einem Wohnungswechsel mit einer Frist von zwei Wochen kündigen. Anders ist die Situation, wenn ein Liefervertrag mit einem anderen Stromversorgungsunternehmen abgeschlossen wurde. Solche Verträge laufen über einen bestimmten Zeitraum, der sich meist automatisch verlängert, wenn nicht fristgerecht gekündigt wird. Bei einem Umzug besteht in vielen Fällen ein Sonderkündigungsrecht. Der Versorger sieht den Umzug als vertragsauflösende Bedingung an. Es gibt jedoch auch Energieversorger, die darauf bestehen, dass der Vertrag erfüllt wird, zumindest dann, wenn die neue Wohnung im Einzugsbereich liegt. Auskunft über die Kündigung und Beendigung liefert der Vertrag, in der Umzugsklausel sind die Bedingungen festgehalten.

Den preiswertesten Anbieter finden

Soll der alte Versorger den Strom auch nach einem Umzug liefern, so sollte der Kunde das Unternehmen sechs Wochen vorher informieren, dass ein Umzug ansteht. Wenn dagegen ein preiswerterer Stromanbieter mit der Lieferung von Strom beauftragt werden soll, muss der Verbraucher rechtzeitig einen neuen Anbieter suchen. Über unseren Strom Vergleichsrechner lässt sich der günstigste Tarif herausfinden. Beim Rechner müssen nur der Wohnort, der ungefähre Verbrauch an Kilowattstunden des vergangenen Abrechnungszeitraums und einige Angaben wie der Wunsch nach Ökostrom oder Neukundenboni eingetragen werden. Die Verbrauchswerte können der letzten Abrechnung entnommen werden. Der Vergleichsrechner zeigt die günstigsten Anbieter für Strom an, unter denen der Kunde wählen kann. Der Vertrag lässt sich in den meisten Fällen direkt online abschließen, oder das Vertragsformular wird ausgedruckt und ausgefüllt an den bevorzugten Energielieferanten abgeschickt.

Rechtzeitig nach preiswerterem Stromversorger suchen

Da die Bearbeitungszeiten bei den Stromversorgern bis zu sechs Wochen dauern können, sollte der Vertragsabschluss rechtzeitig erfolgen, um die teuren Grundversicherungstarife für Strom am neuen Wohnort zu vermeiden. In den meisten Fällen übernimmt der neue Versorger die Kündigung beim alten Vertragspartner, sodass der Verbraucher sich darum nicht kümmern braucht. Nur bei sehr kurzen Kündigungsfristen muss er die Kündigung selbst übernehmen, damit keine Fristen verstreichen. Damit die Lieferung von Strom zu den günstigen Bedingungen gleich nach dem Umzug erfolgt, sollten die Bearbeitungszeiten der Energieversorger berücksichtigt werden. Ein neuer Versorger sollte deshalb gesucht werden, sobald der Umzugstermin feststeht.